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Über die Webseite „Männerpsychologie“

Hier geht es um psychologisch fundierte Fakten und Haltungen in Bezug auf Männer. Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren als Psychologe und Mann mit Fragen der männlichen psychischen Gesundheit, der Geschlechtsrolle und den gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Geschlechter und Gender. Ich bin als Professor für Klinische Psychologie und Sozialpsychologie tätig und parallel dazu in eigener Praxis als Psychotherapeut schwerpunktmäßig mit betroffenen Männern tätig.

Die Psychologie kann dazu einen besonders relevanten Beitrag leisten, tut es jedoch bislang zu wenig. Psychologie als Wissenschaft des Verhaltens und Erlebens hat sich bislang erstaunlich wenig um Männer gekümmert. Dies gilt für den deutschsprachigen Raum in besonderer Weise. In England und den USA haben sich schon mehrere Initiativen und Institutionen rund um das Thema Männerpsychologie etabliert. Was die Psychologie über das männliche Geschlecht weiß und denkt, wird deshalb hier dargestellt: Kognitionen, Gefühle, Verhalten, Gesundheit und Krankheiten bei Männern. Das alles ohne negative Voreingenommenheiten und unbewiesenen Stereotypen wie globales Patriarchat und Toxizität, wie diese in den sogenannten Genderwissenschaften immer wieder benutzt werden.

Die Genderbewegung und das Gender-Mainstreaming hat für Männer nichts gebracht und am Ende die negative Haltung ihnen gegenüber noch verstärkt. Sie haben sich als Fortsetzung des radikalen Feminismus mit anderen Überschriften erwiesen. Der Mann ist keine schlechte Ausgabe der Frau, sondern hat Vorzüge und Nachteile, Kompetenzen und Probleme, kann sich positiv oder negative für die Gesellschaft und sich selbst entwickeln. Männer sind nicht schlechter oder besser als Frauen, sie sind in vielen Belangen anders, in vielen aber auch wie Frauen.

In der Rubrik Männerpsychologie finden Sie, was die Psychologie als Wissenschaft zu Männern sagt und immer wieder neue Forschungsergebnisse. Die positiven Aspekte des Lebens als Mann sind unter Lebensqualität & Wohlbefinden gesammelt. Hintergrund ist hier die „Positive Psychologie“, mit der seit einiger Zeit die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen betrachtet und erforscht wird. Dazu gehören die Lebensbereiche Selbstwert, soziale Beziehungen, gesundheitsförderliches Verhalten, Partnerschaft, Sexualität, Familie, Beruf, Identität uvm. Zu den psychischen Problemen, unter denen Männer leiden, zählen vor allem Einsamkeit, Depression, Selbstwertprobleme, Sucht, aber auch sexuelle Probleme und soziale Defizite.

Häufig verstecken Männer ihre psychischen Probleme so lange, wie es geht, weil sie sich besonders schämen und weiter funktionieren wollen, oft besonders für ihre Familie. Im Kapitel Mannsein werden die gesellschaftlichen Prozesse rund um Männlichkeit, Geschlechtsrollen und misandrische Tendenzen beschrieben. Unter Misandrie (vgl. „Die Aversion gegen alles Männliche“) wird die negative Grundhaltung gegenüber Männern, ihre Verächtlichmachung und der Hass ihnen gegenüber verstanden. Schließlich beschreibe ich die Lösungen & Hilfen, die für Männer in Krisen oder anhaltenden Lebensproblemen geeignet sind. 

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